Ein Bildungszentrum


In den vergangenen Jahren hat die Missionsarbeit immer größere Ausmaße angenommen, die uns in Rumänien vor ganz neue Herausforderungen stellt. Uns fehlen ausreichende Büroräume, ein Lager- und Verkaufsraum für die Bücher, sowie Gästezimmer für die vielen Teams, die uns auf Missionseinsätzen begleiten.

Damit sich unsere Vision „Kindern eine Zukunft geben“ in Rumänien ausbreiten kann, bedarf es diverser Schulungsräume, in denen wir Multiplikatoren heranbilden können und Räume für besondere Bildungsangebote für Kinder.

In der Nähe der Stadt Arad besitzt Hoffnung ein Gelände von 3.000 qm. Dort könnte ein Bildungszentrum entstehen, das neben Büros, Gästezimmern und Schulungsräumen genügend Platz bietet für ein Experimentierzentrum für Kinder und einem Ausstellungsraum für die christliche Erziehung.

Die Pläne dafür wurden uns bereits kostenlos erstellt und wir erhielten schon viel Baumaterial und Zusagen von Sachspenden. Jetzt warten wir noch auf zweckgebundene Geldspenden, um mit dem Bau starten zu können. Das Gebäude soll hauptsächlich in Eigenleistung erbaut werden. Viele freiwillige Helfer warten bereits auf den ersehnten Startschuss.

Präventionsarbeit


Tief in den Köpfen der jungen Menschen sitzt der ungebremste Trend fest, nach der Ausbildung das Land zu verlassen. Sie erwarten dadurch großen Wohlstand und träumen von einer schönen und leichten Zukunft. Doch Unwissenheit, Blauäugigkeit und falsche Versprechungen enden oftmals in Enttäuschung und unsagbarem Leid. Besonders betroffen sind junge Mädchen, die auf verlockende Angebote dubioser Menschenhändler hereinfallen. So kommen extrem viele Betroffene aus Rumänien und fristen ein würdeloses Leben in billigen Absteigen.

Hoffnung hat bereits über Jahre hinweg intensive Kontakte zu staatlichen Schulinspektoraten und christlichen Schulen. Ein junges Team aus Deutschland soll nun erstmals in diese Schulen gehen und die Jugendlichen über Menschenhandel aufklären und sie ermutigen, ihren Beitrag fürs eigene Land zu leisten.

Längerfristig kann dann an einer qualitativ guten Berufsausbildung für Schulabgänger und dem Aufbau von Kleinunternehmern gearbeitet werden, um Arbeitsmöglichkeiten im eigenen Land zu schaffen.

 


 
 

Liebe Freunde und Förderer von HOFFNUNG,

Newsletter BBGZ, September 2017

Bildungszentrum Newsletter, Sept. 2017
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große Ereignisse werfen nicht nur ihre Schatten voraus, sondern hinterlassen auch ihre Spuren.
Es ist uns eine große Freude und Ehre, dass wir gemeinsam mit Ihnen daran arbeiten dürfen, nachhaltige Spuren in Rumänien zu hinterlassen, die dazu beitragen werden, das Land zu transformieren.

Dazu gehört ein Bildungs- und Begegnung Zentrum, das wir schon lange auf dem Herzen tragen. Hier wollen wir nach deutschen Maßstäben Akzente setzen, die über die Grenzen des Landes hinausreichen werden.

Ein angegliederter Schwerpunkt ist ein Seniorenheim. Als ich im August dem Bürgermeister von Heltau unsere Pläne erläutert habe, bat er mich das Projekt nicht zu klein zu konzipieren. Besonders im Bereich der Altenpflege herrscht akuter Notstand. Die Wartezeiten für einen Platz sind so lange, dass viele alte Menschen bis zu ihrem Lebensende vergebens darauf warten.

Wir sind unglaublich fasziniert von den anstehenden Möglichkeiten. Neugierig? Dann lesen sie beiliegenden Newsletter durch und fangen auch Sie Feuer.

Helfen Sie mit – werden Sie Zeuge und Mitgestalter daran, wie sich ein ganzes Land transformiert.

Mit freundlichen Grüßen,
der Vorstand von HOFFNUNG für eine neue Generation e.V.

Wie kannst du helfen?

Mit ihrer Spende beteiligen sie sich am Bau eines Bildungszentrums in Sambateni. Ein Platz, der den Angelpunkt darstellt, um Kindern und Familien in Rumänien eine Zukunft zu geben, in ihre Bildung zu investieren und Multiplikatoren heranzubilden.