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Nächstenliebe bedeutet
liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.
Es ist unsere Berufung, dort zu helfen
wo es am nötigsten ist. In Osteuropa und
ganz besonders in Rumänien.
Helfen Sie mit. Ihre
Spende
hilft Menschen in Not.
Wir sammeln Lebensmittel, Kleidung, gebrauchte Güter (Matratzen, Decken, Bettwäsche, Spielsachen uvm.) und Geld. Die Güter werden an zentralen Orten gesammelt. Von dort aus starten humanitäre Hilfstransporte, um die Hilfmittel an die Orte zu bringen, an denen sie gebraucht werden.
Mit den finanziellen Mitteln wird beispielsweise eine pädagogische Förderung in christlichen Kindergärten arrangiert. Es werden Medikamente gekauft, die dringend benötigt werden. Viele Lebensmittel, Eiweißpulver, Milch und vieles mehr müssen gekauft werden. Die Unterernährung der Kleinkinder ist wie in vielen afrikanischen Ländern ein großes Problem.
Kindergartenarbeit
Welch eine Faszination geht von einer
Sonnenblume aus, wenn sich die sonnenhungrige Blüte in der Kühle des
Morgens Richtung Sonnenaufgang wendet und während des Tages dem Lauf der
Sonne folgt. Sind wir uns überhaupt bewusst, wie viel Zeit das Wachstum
solch einer Pflanze in Anspruch nimmt? Da braucht es eines nahrhaften Bodens,
viel Sonnenschein, Regen, Pflege und Geduld durch den Gärtner, bis sich
die Blüte zu ihrer vollen Schönheit entfalten kann.
Unsere Kinder sind wie solche Blumen, die gehegt und gepflegt werden müssen.
Nur dann, wenn ihre Grundbedürfnisse nach Nahrung, Pflege und Kleidung
gestillt werden und sie in einer liebevollen Atmosphäre des Angenommenseins
und der Geborgenheit aufwachsen, reifen sie zu Persönlichkeiten heran,
die ihren Platz im Leben finden.
Es ist für uns Menschen im Westen
Europas eine Selbstverständlichkeit, dass wir uns mit warmer Kleidung vor
der Kälte des Winters schützen können. Ein reichhaltiges Nahrungsangebot
füllt unsere Kühlschränke und es ist kein Luxus, dass jedes Kind
sein eigenes Bett oder gar Zimmer besitzt.
In einem Land wie Rumänien hat der Kommunismus sein Vermächtnis hinterlassen
und nicht einmal die Grundbedürfnisse der Menschen können dort garantiert
werden. So ist es nicht selten der Fall, dass Kinder ohne Frühstück
zur Schule gehen müssen oder dass sich Geschwister ein einziges Bett teilen.
Das Hilfswerk Hoffnung (HnG) hat ein offenes
Herz für diese Kinder und will die zarten Pflänzchen zum Blühen
bringen.
Unsere Kinder besuchen im Alter von 4-7 Jahren den Kindergarten und werden in
altersgetrennte Gruppen eingeteilt. Während dieser drei Jahre werden sie
liebevoll von der gleichen Erzieherin betreut. Mindestens die Hälfte der
Kinder kommt aus nicht christlichen Familien, um diese mit dem Evangelium zu
erreichen.
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Die Pflanze wird gepflegt
Den verantwortungsvollsten Teil während der Wachstumsphase übernehmen die Erzieherinnen. Sie sind die Gärtner, die sich tagtäglich um die jungen Pflänzchen sorgen und ihre Entwicklung vielfältig beeinflussen können.
Die
Kinder lieben es von Gott zu hören!
Jeden Tag beginnt die Gruppe mit einem gemeinsamen Morgenkreis, ehe sie sich
dem Spielen zuwendet. Sie singen fröhliche Lieder, beten und hören
Geschichten aus der Bibel. Neben der schulischen Vorbereitung, auf die in Rumänien
sehr großen Wert gelegt wird, steht im Mittelpunkt des Kindergartenalltags
die praktische Verknüpfung der Bibel mit dem Erlebnisbereich der Kinder.
Es
gibt genügend Essen für jeden Tag!
Erwartungsvoll schauen die Kinder dem Vesper entgegen, das sie täglich
im Kindergarten erhalten. Oft ist es für sie die einzige Mahlzeit des Tages,
wo sie sich satt essen können. Es ist faszinierend, die Dankgebete der
Kinder vor der Mahlzeit zu hören und selbst zu Hause setzen sie diese Gewohnheit
fort und lehren ihre Eltern das Beten.
Wenn man mit diesen Kindern arbeitet, so braucht man ihnen keine Lektion über
das Teilen zu unterrichten; denn selbst wir können von ihnen lernen! Gelegentlich
spenden deutsche Firmen Joghurt oder Cornflakes für die Versorgung. Manchmal
essen die Kinder dann nur die Hälfte dieser Leckereien. Nicht, weil sie
es nicht mögen, sie sparen einen Teil des Essens, um es zu Hause mit ihren
hungrigen Geschwistern zu teilen. Selbstverständlich haben wir die Portionen
dann erhöht.
Die Ernte wird eingefahren
Die mühevolle Arbeit des
Gärtners geht im Kindergartenprojekt nach drei Jahren zu Ende. Aber die
Ernte wurde inzwischen schon vielfältig eingefahren und hat Auswirkungen
bis in die staatlichen Institutionen hinein.
Immer wieder kommen staatliche Erzieherinnen und Lehrkräfte, um sich in
unseren Kindergärten Anregungen zu holen. Eine Erzieherin mit 20 Jahren
Berufserfahrung verbrachte einen Tag im Kindergarten Botosani und äußerte
sich:
"Nachdem ich gesehen habe, wie ihr mit den Kindern arbeitet, weiß ich, dass ich 20 Jahre meines Lebens verloren habe in der Art, wie ich bisher meine Kinder erzog.
Was 1991 mit dem ersten Kindergarte...
... in der Stadt Cluj begann, hat sich inzwischen auf 24 Kindergärten ausgeweitet, die wir zusammen mit unserer Partnerorganisation Samariteanul / Rumänien gegründet haben und in denen über 1.300 Kinder betreut werden. Anlässlich einer Umstrukturierung kam es im Frühjahr 2003 zu einer Verselbständigung der bisherigen Filiale in Arad, von wo aus die 11 südlichen Kindergärten betreut wurden. Das Hilfswerk Hoffnung trägt nun die materielle und pädagogische Verantwortung für den südlichen Bereich und steht in unterstützendem Kontakt zu den restlichen Kindergärten die weiterhin das christliche Lehrprogramm benutzen, das eigens vom Hilfswerk Hoffnung für die Samariteanul Kindergärten entwickelt wurde.
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Hilfe zur Selbsthilfe
Humanitäre Projekte in Rumänien können nur kontinuierlich unterhalten werden, wenn deren Finanzierung sichergestellt ist. Bei der Gründung des Hilfswerkes "ACC Samariteanul" (unserer Partnermission in Rumänien) war klar, dass auf lange Sicht nur "Hilfe zur Selbsthilfe" die Lösung ist.
Auf Empfehlung eines rumänischen Anwalts wurde unabhängig vom Hilfswerk die rumänische GmbH SC FRIEWEKA S.R.L. gegründet. Der alleinige Gesellschafter dieser GmbH ist Günter Gabriel, der 1.Vorsitzende unseres Vereins "Hoffnung für eine neue Generation e.V.". FRIEWEKA verfolgt ausschließlich das Ziel, Arbeitsplätze zu schaffen und mit dem erwirtschafteten Gewinn die Arbeit des Hilfswerkes "ACC Samariteanul" zu unterstützen.
Bei der Gründung von FRIEWEKA stellte sich die Frage, in welchem Wirtschaftsbereich das größte Potenzial vorhanden ist. Aufgrund der langjährigen Erfahrung der Rumänen in der Landwirtschaft entschieden wir uns damals für einen sogenannten landwirtschaftlichen Kreislauf. Angefangen vom Getreideanbau über Lagerung, Vermahlung bis hin zur Verarbeitung des Mehles in Bäckereien sollte ein solcher Kreislauf entstehen. Durch den günstigen Einkauf und durch Spenden von Maschinen und Backöfen aus Bäckereiauflösungen in Deutschland, fiel die Entscheidung, mit Bäckereien, also im Kreislauf von hinten mit dem Endprodukt, zu beginnen. Begonnen wurde im Sommer 95 mit einer ersten Bäckerei in IP im Nordwesten Rumäniens. Nach vielen Rückschlägen, wirtschaftlichen und menschlichen Enttäuschungen betreibt FRIEWEKA heute eine Bäckerei in Braila im Osten Rumäniens, die von einem sehr vielversprechenden Geschäftsführerehepaar geleitet wird.
Selbst 13 Jahre nach der Revolution ist die Qualität des Weizens - und damit auch die des Mehls - noch keinen Deut besser geworden, im Gegenteil, man hat den Eindruck, dass durch unqualifizierte Lagerung bei Privatpersonen (in Garagen und Scheunen) die Qualität immer schlechter wird. Aus diesem Grund haben wir schon vor einigen Jahren mit der Planung eines Getreidesilos begonnen und die notwendigen Maschinen (gebrauchte Fördereinrichtungen, Reinigung, Kühlaggregat etc. aus einem stillgelegten österreichischen Getreidesilo) gekauft. Mit diesen Maschinen und einer entsprechenden Lagerhalle wären wir in der Lage für gute Weizenqualität zu sorgen und damit auch für gleichbleibend gutes Brot. Die nächsten Schritte sind eine geeignete Kompaktmühle sowie der eigene Anbau von Getreide.
Durch die Beschäftigung von derzeit 15 Personen in der Bäckerei hat zumindest der erste Teil des Zieles von FRIEWEKA nämlich Rumänen Arbeit zu geben, angefangen Gestalt anzunehmen. Mit Gottes Hilfe und der finanziellen Unterstützung der Menschen, die diese Arbeit unterstützen bzw. unterstützen möchten, ist der Tag nicht mehr fern, an dem auch der zweite Teil, nämlich die Finanzierung des Hilfswerkes "ACC Samariteanul" durch erwirtschaftete Gewinne in Erfüllung geht.
Wenn Sie uns bei der Verwirklichung der Idee "Hilfe zur Selbsthilfe" unterstützen möchten, nehmen Sie doch Kontakt mit uns auf. Wir sind gerne bereit Ihnen weitere Einzelheiten über die geplanten Aktivitäten mitzuteilen.
Brotpatenschaftsprojekt
Es ist der 18. Mai 2002. Ein denkwürdiges Datum für das Hilfswerk "Hoffnung für eine neue Generation e.V." Alle Vorbereitungen sind abgeschlossen und dem Start des neuen Brotpatenschaftsprojektes liegt nichts mehr im Wege. Aber noch viel bedeutungsvoller ist dieser Tag für 28 Familien in denen 135 Personen leben, die aus dem Dunkel der Hoffnungslosigkeit herausgerissen werden und neue Perspektive für ihr Leben erhalten.
Zielorte sind die Städte Galati und Braila im Südosten Rumäniens. Unser Auftrag ist es, die praktizierende Nächstenliebe durch Wort und Tat (Brot) in kirchenfremde, verarmte Familien zu bringen und den Vätern, Müttern und Kindern dadurch zu dienen.
Dies alles geschieht in Zusammenarbeit mit den örtlichen Kirchengemeinden. Sie kennen die Verhältnisse vor Ort und sie suchen die Empfänger für das Brotpatenschaftsprojekt aus, sie überprüfen die Verhältnisse und sie betreuen die Menschen. Ausgewählt werden Familien die unter dem Existenzminimum leben und deren Väter und Mütter auf Grund von Krankheiten oder mangels Arbeitsplatz keine ausreichenden Einnahmen haben. Viele von ihnen kommen aus zerrütteten Familienverhältnissen. Dick vermummt halten sie sich in ihren kalten Wohnungen auf oder kochen sich einen Maisbrei - das sättigende Armenessen der Mittellosen. Doch eines ist allen gemeinsam. Sie haben keinerlei Perspektive für ihr weiteres Leben. Sie fühlen sich vergessen und sind verzweifelt, weil sie sich kaum von einem Tag zum anderen ernähren können.
Liebe geht durch den Magen. Und bevor die Menschen mit dem Evangelium erreicht werden können, müssen ihre momentanen Bedürfnisse gestillt werden, müssen sie Liebe und Anteilnahme erfahren und Vertrauen gewinnen. Und das tun unsere Mitarbeiter ganz praktisch. Zweimal unter der Woche und am Sonntag kümmern sie sich um die Brotempfänger und übergeben ihnen ihre Brote in der Gemeinde oder bringen diese zu ihnen nach Hause. Die anfänglich skeptische Fragen: "Sind sie vom Bürgermeisteramt" weichen bei der klärenden Antwort und plötzlich fangen verhärmte Gesichter an zu leuchten und ein kleiner, schwacher Hoffnungsfunke hat ihr Herz getroffen.
Durch dieses Projekt fragen Menschen nach den Beweggründen dieser Hilfe, werden offen für den lebensverändernden Glauben an unseren Herrn Jesus Christus und erfahren eine Transformation ihres Lebens. Das ist die Kraft des Dienens.
Diese Arbeit unseres Hilfswerkes ist ein kleiner, bescheidener Anfang mit großen Auswirkungen. Mit bisher nur drei Brotpatenschaften für insgesamt 150 € monatlich werden jede Woche 176 Brote (je 300 g) über die Kirchengemeinde in Galati und 176 Brote über die Kirchengemeinde in Braila verteilt. Bis Ende Februar 2003 waren es insgesamt 13.564 Brote die den Hunger von 135 Menschen über fast ein Jahr gestillt haben!
Und das sind sie:
Die Liste geht weiter. Jede Familie hat ihr eigenes Schicksal. Ob es noch mehr als 28 werden?
Ansprechpartner
Werner & Friedhilde
Kast
Bahnhofsplatz 31
73635 Rudersberg-Schlechtbach
fon (07183) 931980
fax (07183) 931999
email: Kast
Büro Obrigheim/Pfalz
Günter &
Bettina Gabriel
Bahnhofstr. 33
67283 Obrigheim
fon (06359) 92186
fax (06359) 92187
email: Gabriel
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